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Johannes M. Kösters
Bergheimerstr. 81a
69115 Heidelberg








Kritik - Liederabend Grünstadt

Liederabend mit Werken von Robert Schumann, Franz Schubert und Johannes Brahms
am 8. Mai 2009 im Weinstrassencenter Grünstadt a.d. Weinstrasse

DIE RHEINPFALZ, vom 11.05.2009, gekürzt :

Premiere für die Lebenshilfe Grünstadt- Eisenberg: zum ersten Mal richtete sie ein klassisches Konzert aus, ... in den Dienst der guten Sache stellten sich in der Region wohlbekannte Künstler: die Pianistin Birgitta Lutz und der Bariton Johannes M. Kösters
... Zu hören war Robert Schumanns berühmter Liederzyklus "Dichterliebe", eine Reihe prägnanter Vertonungen von meist recht kurzen Gedichten Heinrich Heines, die in ihrer typischen, romantisch- wehmütigen Ironie Liebessehnsucht und Liebesschmerz zum Ausdruck bringen
... Johannes M. Kösters gab in "Ich will meine Seele tauchen" der Melodie großzügigen Schwung, verlieh "Im Rhein" profunde Fülle, offenbarte in "Ich grolle nicht" in ungemein beeindruckender Weise Volumen und Ausdruck
... gestaltete die Lieder in der Folge klanglich reich, überlegen, großzügig: mehr auf die Schönheit der melodischen Linie setzend, als sich zu grüblerischer Detailausdeutung gerufen fühlend
... Die Lieder des zweiten Teils: einiges von Franz Schubert, wobei besonders Kösters` freudig- behaglicher Vortrag des heiteren "Im Grünen" für sich einnahm, und einiges aus den "Deutschen Volksliedern" von Johannes Brahms. Hier schien Kösters ganz besonders in seinem Element zu sein. Er sang mit Schönheit, Kraft und einem geradezu überschwänglichem Schwung, wusste auch die gedeckten Farben eindrucksvoll zu gestalten, und auch das ein oder andere ironische Augenzwinkern klanglich einzuflechten. Herzlicher, langer Beifall dankte Bariton und Pianistin, Zugaben wurden gerne angefügt.